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Bedeutsame Schlüsselqualifikationen können dadurch individuell entwickelt werden:
Bildung findet formell und informell in verschiedenen Institutionen bzw. außerschulischen Lernorten statt. Die Übergänge zwischen schulischer und außerschulischer Bildung sind fließend, bereichern einander und sind ein lebenslanger Prozess. Die Alltags- und Bildungssprache befähigt den Menschen dazu, sein Leben zu gestalten. Dies gelingt nur durch Interaktion und Kommunikation aller Beteiligten.
Kommunikation ist die Basis pädagogischer Arbeit. Michael Evers, 1.Vorsitzender der Gesellschaft für unterstützte Kommunikation präsentierte in seinem Einführungsvortrag Möglichkeiten, wie unterstützte Kommunikation unterrichtsimmanent eingesetzt werden kann.
Die sich anschließenden neun Workshop-Angebote, verteilt auf den Vor- und Nachmittag verdeutlichten die Vielfalt der UK-Themen.
Eine besondere Chance dieses Fachtages lag darin, dass Pädagogen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern, Sprachtherapeuten, Logopäden und Studenten gemeinsam darüber diskutieren konnten, wie sie zukünftig ihre Zusammenarbeit gestalten wollen und unter welchen Bedingungen UK- Vernetzungsangebote erfolgreiche Lernerfahrungen ermöglichen.
Dabei wurde nochmals bestätigt, dass das traditionelle Modell von Pädagogen, Therapeuten und UK-Nutzern mit deren Eltern, Angehörigen sowie UK-Experten immer seltener ausreicht.
Alle Seiten müssen aufeinander zugehen, sich über ihre Motive und Erwartungen austauschen, Kooperationsformen aushandeln und gemeinsame Ziele vereinbaren.
Die »Fachtagung Unterstützte Kommunikation – Vielfalt und Vernetzung« an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg war eine gelungene Veranstaltung, deren Teilnehmer auf einen weiteren interdisziplinären Austausch hoffen, auch über die Ländergrenzen hinweg.