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Das Miteinander von Kommunikation und Mobilität ist jedem gesunden Menschen selbstverständlich. Bei eingeschränkten Menschen sind die technischen Möglichkeiten von Kommunikationshilfen oft gar nicht bekannt. Wie bei gesunden Kindern, sollte Sprache und Kommunikation so früh wie möglich angebahnt werden. Sich ausdrücken zu können ist eins der wichtigsten Grundrechte des Menschen.
Im Technik-Forum Reha auf der ot-world 2016 in Leipzig wurde Frau Günther von Frau Schaffelhuber interviewt:
Sie wollte wissen, welche Hürden Frau Günther bei der Beantragung ihrer Kommunikationshilfe nehmen musste. Als Expertin in eigener Sache berichtete sie ihren biografischen Weg und präsentierte ihre Kommunikationshilfe. Als UK-Botschafterin von Sachsen leistete sie entsprechend UK- Sensibilisierungsarbeit.
Der Austausch von Familien, Therapeuten, Fachkräfte und Hilfsmittelherstellern ist unerlässlich, wenn eine passgenaue Versorgung vorgenommen werden muss.
Marika Günther offenbarte mittels Augensteuerung ihre Beweggründe und formulierte ihre Wünsche für die Zukunft. Dank eines zweiten Beamers, war es möglich jede Augenbewegung von Marika auf dem Monitor mit zu verfolgen, so konnten die Zuschauer vieles Interessantes erfahren.
Frau Schaffelhuber wollte auch wissen wie die Inklusion im Land Sachsen umgesetzt wird und wo es Schwierigkeiten gibt.
Fazit: Sie fasste noch einmal zusammen, dass es im Land Sachsen noch große Ressourcen in der Hilfsmittelversorgungsbegleitung für UK-Nutzer gibt. Weiterhin wäre es wichtig eine gemeinsame Zieldefinition und Versorgungsmanagement aller beteiligten Fachkräfte vorzuhalten, um Hilfe aus einer Hand zu ermöglichen und mehr Lebensqualität für den Hilfsmittelnutzer zu erwirken.
Die beiden rehaKIND-Mitgliedsfirmen REHAVISTA und Prentke Romich zeigten beispielhaft Talker und andere Kommunikationshilfsmittel, die an Rollstühlen angebracht werden können, oder in der Schule verwendet werden.
Insgesamt wurde im Technik-Forum Reha sehr deutlich, wofür die engagierten Experten aus Orthopädie, Rehatechnik, Therapie und Medizin arbeiten, dies bekamen auch eine Gruppe von Auszubildenden aus Fachbetrieben und Kostenträgermitarbeiter präsentiert.