OTWorld – Messe 2016
Welten verbinden

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Impressionen und Motto der OTWorld 2016
Impressionen und Motto der OTWorld 2016


»Nicht sprachlos bleiben – Komplexe Versorgungen und Kommunikationshilfsmittel im interdisziplinären Team« war das diesjährige Anliegen der Fördergemeinschaft rehaKIND.

Das Miteinander von Kommunikation und Mobilität ist jedem gesunden Menschen selbstverständlich. Bei eingeschränkten Menschen sind die technischen Möglichkeiten von Kommunikationshilfen oft gar nicht bekannt. Wie bei gesunden Kindern, sollte Sprache und Kommunikation so früh wie möglich angebahnt werden. Sich ausdrücken zu können ist eins der wichtigsten Grundrechte des Menschen.

Im Technik-Forum Reha auf der ot-world 2016 in Leipzig wurde Frau Günther von Frau Schaffelhuber interviewt:
Sie wollte wissen, welche Hürden Frau Günther bei der Beantragung ihrer Kommunikationshilfe nehmen musste. Als Expertin in eigener Sache berichtete sie ihren biografischen Weg und präsentierte ihre Kommunikationshilfe. Als UK-Botschafterin von Sachsen leistete sie entsprechend UK- Sensibilisierungsarbeit. 

Anna Schaffelhuber
Anna Schaffelhuber
Anna Schaffelhuber erhielt 2015 den Paralympic Sport Award, die nur alle zwei Jahre vergebene höchste Auszeichnung des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), in der Kategorie »Beste Sportlerin«. Bei den Paralympics 2014 in Sotschi hatte die Monoski-Fahrerin fünf Mal Gold gewonnen und damit als erst zweite Athletin in der Geschichte der Winter-Paralympics bei allen Starts triumphiert. Den höchsten IPC-Titel darf Anna Schaffelhuber nun bis Ende 2017 tragen.

Der Austausch von Familien, Therapeuten, Fachkräfte und Hilfsmittelherstellern ist unerlässlich, wenn eine passgenaue Versorgung vorgenommen werden muss. 

Marika Günther offenbarte mittels Augensteuerung ihre Beweggründe und formulierte ihre Wünsche für die Zukunft. Dank eines zweiten Beamers, war es möglich jede Augenbewegung von Marika auf dem Monitor mit zu verfolgen, so konnten die Zuschauer vieles Interessantes erfahren.

Frau Schaffelhuber wollte auch wissen wie die Inklusion im Land Sachsen umgesetzt wird und wo es Schwierigkeiten gibt.

Fazit: Sie fasste noch einmal zusammen, dass es im Land Sachsen noch große Ressourcen in der Hilfsmittelversorgungsbegleitung für UK-Nutzer gibt. Weiterhin wäre es wichtig eine gemeinsame Zieldefinition und Versorgungsmanagement aller beteiligten Fachkräfte vorzuhalten, um Hilfe aus einer Hand zu ermöglichen und mehr Lebensqualität für den Hilfsmittelnutzer zu erwirken.

Kräfte bündeln
Kräfte bündeln

Die beiden rehaKIND-Mitgliedsfirmen REHAVISTA und Prentke Romich zeigten beispielhaft Talker und andere Kommunikationshilfsmittel, die an Rollstühlen angebracht werden können, oder in der Schule verwendet werden.

Insgesamt wurde im Technik-Forum Reha sehr deutlich, wofür die engagierten Experten aus Orthopädie, Rehatechnik, Therapie und Medizin arbeiten, dies bekamen auch eine Gruppe von Auszubildenden aus Fachbetrieben und Kostenträgermitarbeiter präsentiert.

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